Dialog-Reihe des AFWN


 

Zum Beginn des Wintersemester 2021/22 fand den digitalen Vortrag

"Die Jüngeren nicht überlasten - Rente mit 68"

mit WiSo Professorin Regina T. Riphahn, PhD statt.

Wir bedanken Professor Riphahn recht herzlich für den sehr informativen Vortrag und eine spannende Diskussionsrunde! Die Diskussion wurde von afwn-Vorstandsmitglied und Inhaber des WiSo-Lehrstuhls für VWL, insbesondere Sozialpolitik, Prof. Dr. Matthias Wrede moderiert.

Fazit des Vortrags:

  1. Massive Finanzierungsprobleme in der Rentenversicherung stehen bevor. Zusätzliche Probleme mit Kranken- und Pflegeversicherung.
  2. Die Finanzierungslücken in der Rentenversicherung können nicht unbegrenzt durch den Bundeshaushalt gedeckt werden.
  3. Mehrere Stellschrauben können genutzt werden (Nachholfaktor, Renteneintrittsalter, Definition der „Standardrente“, Haltelinien, Rentendynamisierung, Teilhabeäquivalenz).
  4. Reform der Rentenversicherung muss zügig in Angriff genommen werden, um spätere drastischere Eingriffe und Vertrauensverlust zu vermeiden

 

Regina T. Riphahn, PhD ist seit 2005 Professorin für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Sprecherin des Bavarian Graduate Program in Economics (BGPE). Seit 2007 ist sie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums und seit 2019 dessen stellvertretende Vorsitzende. Sie war Mitglied des Wissenschaftsrates (2008–2014) und Vorsitzende seiner wissenschaftlichen Kommission. Von 2014 bis 2020 war sie Vorsitzende des Rates für Sozial und Wirtschaftsdaten (RatSWD). Seit 2016 ist sie Mitglied im Ausschuss für Bevölkerungsökonomie des Vereins für Socialpolitik. Seit 2017 ist sie Vizepräsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Sie wurde 2020 zur designierten Vorsitzenden des Vereins für Socialpolitik gewählt.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen empirische Bildungsforschung, Arbeitsmarktforschung und Personalökonomik, Sozialpolitik sowie Bevölkerungsökonomik.

Das nächste Event in unserer digitalen Dialog-Reihe findet voraussichtllch im März 2022 statt. Weitere Details folgen in Kürze.