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3. Kuratoriumssitzung, Frühjahr 2007

Zu Gast bei der Nürnberger TeamBank AG:
Das Konzept TeamBank & Nachrichten aus der Fakultät


Theophil Graband hat in "Doppelfunktion" als Vorstand der TeamBank AG und als Präsident des afwn-Kuratoriums zur jährlichen afwn-Kuratoriumssitzung in die Zentrale der TeamBank eingeladen.

Theophil Graband:"Die TeamBank will der bewusste, verantwortungsvolle und faire Schrittmacher der Branche sein!"

Das mit den ehemaligen Mitgliedern aus Vorstand (Wolfgang Graf zu Castell-Castell, Fürstlich Castellsche Bank, Nürnberg) und Beirat (Dr. Thomas Sacher, Beiten Burkhardt Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Nürnberg) erweiterte, nun 25-köpfige Gremium, konnte sich somit aus erster Hand über "Vision und Mission" des modernen Bankenkonzepts mit der überragenden Marke "easyCredit" informieren. Da wundert es auch nicht, dass dieses neuartige und vor allem erfolgreiche Markenkonzept bei den Gästen aus Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen neugierig diskutiert wurde. Wer könnte bessere Antworten geben als der Chef selbst?

Folglich sprach anschließend über das Geschehen an der Fakultät ebenfalls "der Chef", Dekan
Professor Dr. Michael Amberg, darüber, mit welchen Themen sich die WiSo derzeit beschäftigen
muss, insbesondere wo in der Vergangenheit die Zusammenarbeit zwischen TeamBank und afwn
stattfand.

Dekan Amberg ging hier vor allem auf das Hochschulsponsoring ein und den kürzlich eröffneten "easyCredit"-Hörsaal. Der Betrag, den die Fakultät so erhalten hat, wird für die Renovierung des Kurt-Glässer-Saals in der Findelgasse verwendet. Aus dem normalen Etat der Hochschule wäre dies nicht zu finanzieren gewesen! Professor Amberg betonte, dass er es überaus bemerkenswert findet, wie sich die regionalen Unternehmen in die Fakultät einbringen.

Dem afwn dankte Amberg im Namen der Fakultät für die intensive Zusammenarbeit und für die finanziellen Unterstützungen bei der Installierung der WiSo-Monitorwand (virtuelle Hall of Fame), bei der jedes Semester stattfindenden Diplomübergabefeier und beim neu gestifteten afwn-Preis, der ebenfalls jedes Semester an den besten Absolventen der WiSo verliehen wird.

Mit den neu erhobenen Studiengebühren hat sich nach Ansicht von Herrn Prof. Dr. Amberg die wirtschaftliche Lage der Fakultät wesentlich verbessert. Es stehen insgesamt 2 Mio. Euro mehr zur Verfügung, die für folgende Schwerpunkte verwendet werden:

Dekan Prof. Dr. Amberg
(zweiter v.l.):
"Aus 11 Fakultäten mach 5!"

- Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre (u. a. Tutorien, wissenschaftliche Mitarbeiter, Erstattung der Gebühren für Sprachkurse)

- Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen (geplanter schrittweiser Aufbau eines Studien-Service-Centers, Öffnung der WiSo-Bibliothek an 6 Tagen die Woche von 8 bis 24 Uhr, an Sonntagen von 10 bis 24 Uhr, Investitionen in den Bücherbestand)

- Maßnahmen der für die Lehre relevanten Infrastruktur (Multimedia-Ausstattung für den H4, Lerninseln mit mobiler Multimedia-Ausstattung)

Ein weiteres wichtiges Thema für die Hochschule ist derzeit die Zusammenlegung der Fakultäten, welche von derzeit elf auf fünf verringert werden sollen. In Folge dessen wird die WiSo mit der Juristischen Fakultät in Erlangen zur Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zusammen gelegt - die WiSo gibt es dann als Fachbereich innerhalb dieser Fusion.

Dr. Fleck, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, berichtete in diesem Zusammenhang ebenfalls von den Gesprächen mit der Hochschulleitung. Die Vision, die neue Fakultät auch räumlich zu bündeln, steht nach dieser Strukturentscheidung sicherlich!

Zur Kuratoriumssitzung 2008 hat Dr. Fleck ins Wirtschaftsrathaus der Stadt Nürnberg eingeladen. Thema der Veranstaltung wird die „Standortpolitik der Metropolregion Nürnberg“ sein.


Das Kuratorium als Zeugnis unternehmerischen Engagements für die WiSo.

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